Mittwoch, 8. Dezember 2010

Das kleine Bestandteile-ABC für PC-Freaks, Teil 2

  1. Grafikkarte

Eine Grafikkarte steuert in einem Personal Computer die Bildschirmanzeige. Bei Ausführung eines Programmes berechnet der Prozessor die Daten, leitet diese an die Grafikkarte weiter und die Grafikkarte wandelt die Daten so um, dass der Monitor alles als Bild wiedergeben kann. Grafikkarten werden entweder als PC-Erweiterungskarten (über die Bussysteme ISA, VLB, PCI, AGP oder über PCI-Express) mit der Hauptplatine verbunden oder sind im Chipsatz auf der Hauptplatine enthalten.

Die wichtigsten Komponenten moderner Grafikkarten sind: GPU, Video-RAM, RAMDAC, sowie die Anschlüsse für externe Geräte (z. B. für den Monitor).


  1. Prozessor

Ein Prozessor ist eine Maschine oder eine elektronische Schaltung, welche gemäß übergebener Befehle andere Maschinen oder elektrische Schaltungen steuert. Am populärsten sind Prozessoren als zentrale Recheneinheiten von Computern, in denen sie Befehle von Software ausführen.

Hauptbestandteile des Prozessors sind die Register, das Rechenwerk (Arithmetisch-logische Einheit, ALU), das Steuerwerk und der Speichermanager (Memory Management Unit, MMU), der den Arbeitsspeicher verwaltet. Zu den zentralen Aufgaben des Prozessors gehören arithmetische und logische Operationen, das Lesen und Schreiben von Daten im Arbeitsspeicher, das Ausführen von Sprüngen im Programm, sowie die Steuerung und Verwaltung der Peripheriegeräte.

Prozessoren werden heute meist im Bereich der eingebetteten Systeme (engl. Embedded Systems) eingesetzt. PCs enthalten meist mehrere Prozessoren, wobei der Hauptprozessor (Zentralprozessor) alle weiteren steuert. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist mit „Prozessor“ meist der Zentralprozessor (CPU = Central Process Unit) eines Computers gemeint, also das funktionale Kernstück eines elektronischen Rechners, das heute normalerweise auf einem Mikrochip integriert ist.


  1. Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher oder Hauptspeicher ist in der Informationstechnik der Speicher eines Computers, in dem Datenobjekte, also Programme und die von diesen in Mikroprozessoren zu verarbeitenden Nutzdaten, abgelegt und zu einem späteren Zeitpunkt (unverändert) abgerufen werden können. Der Unterschied zu Festplatten, die formal dieselbe Funktion erfüllen, liegt im ungleich schnelleren Zugriff und der fehlenden Fähigkeit die Daten bei Stromunterbrechung zu erhalten. Die Informationspsychologie verwendet den Ausdruck „Arbeitsspeicher“ als ein Synonym für den menschlichen „Kurzspeicher“ oder „Kurzzeitspeicher“.


  1. Gehäuse

Ein Computergehäuse (engl. case) dient dazu, alle Komponenten eines Computers in sich aufzunehmen, damit diese nicht ungeschützt äußeren Einflüssen (wie Schmutz, Wasser, Elektrizität, Druck etc.) ausgesetzt sind.
Außerdem kann ein Computergehäuse die vorgeschriebene Abschirmung der Komponenten zum Schutz der Umgebung sicherstellen. Deshalb bestehen Computergehäuse in der Regel überwiegend aus Metall. Vorwiegend wird Stahlblech oder Aluminium verwendet. Insbesondere bei Industrie-PC kommen auch Aluminiumlegierungen zum Einsatz.


Nächste Woche Montag folgt ein neue Beitrag, lasst euch überraschen.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Das kleine Bestandteile-ABC für PC-Freaks, Teil 1

  1. PC-Netzteil

Ein PC-Netzteil – auch Computer-Netzteil genannt – ist ein Schaltnetzteil für den Einsatz als Stromversorgung in Mikrocomputern. Die in den meisten Fällen eingebauten Lüfter dienen nicht nur der Eigenkühlung, sondern ganz oder teilweise auch der Kühlung der sonstigen im Computergehäuse eingebauten Komponenten.


  1. Laufwerk

Ein Laufwerk ist ein Gerät, das für den Zugriff (Lesen/Schreiben oder Nur-Lesen) auf ein Speichermedium für digitale Daten zuständig ist. Dabei wird zwischen einem physischen und einem virtuellen Laufwerk unterschieden. Die physischen, also tatsächlich vorhandenen Laufwerke, lassen sich unterteilen in Laufwerke für Wechselmedien (Magnetband, Diskette, CD, DVD usw.) und Festplatten. Virtuelle Laufwerke bilden ein physisches Laufwerk lediglich nach und können analog dazu genutzt werden.


  1. Festplatte

Eine Festplatte (englisch hard disk oder hard disk drive = HDD) ist ein magnetisches Speichermedium der Computertechnik, welches binäre Daten auf die Oberfläche einer rotierenden, ferromagnetischen Scheibe schreibt. Dazu wird die hartmagnetische Beschichtung der Plattenoberfläche entsprechend der aufzuzeichnenden Information magnetisiert. Durch die Remanenz erfolgt die Speicherung der Information. Das Auslesen der Information erfolgt durch Abtastung der Magnetisierung der Plattenoberfläche mittels des Lesekopfes.

Auf einer Festplatte können beliebige Daten gespeichert werden: Sowohl Dateien des Betriebssystems des Computers oder auch andere, etwa durch Anwendungsprogramme erzeugte persönliche Daten, welche dauerhaft gespeichert werden.


  1. Diskettenlaufwerk

Ein Diskettenlaufwerk dient zum Lesen und Schreiben der Daten der Diskette. Es gibt interne, die in ein Computergehäuse integriert werden, und externe Laufwerke, die ein eigenes Gehäuse haben und über Kabel an den Rechner angeschlossen werden. Die Bauformen entsprechen denen der Disketten: 200 mm (8″), 130 mm (5,25″) und 90 mm (3,5″).

  1. Hauptplatine (Mainboard)

Die Hauptplatine (engl. mainboard, auch motherboard) ist die zentrale Platine eines Computers. Auf ihr sind die einzelnen Bauteile wie Hauptprozessor (CPU), Speicher, der BIOS-Chip mit der integrierten Firmware, Schnittstellen-Bausteine und Steckplätze für Erweiterungskarten montiert; sie besteht aus mehreren Lagen (Layer).

Die Hauptplatine enthält Steckplätze für den Prozessor, Speicherbausteine und Erweiterungskarten wie Grafik-, Sound- und Netzwerkkarten sowie Bausteine, die die Komponenten miteinander verbinden, in aktuellen Boards aufgeteilt in eine Northbridge und eine Southbridge. Die Northbridge verbindet Arbeitsspeicher, Grafikkarte, Southbridge und Prozessor miteinander. Die Southbridge verbindet die Festplatte, PCI-Steckplätze, Northbridge und Peripheriegeräten.